Hygieneampel

Gute Ansätze im schlechten Licht

Erst wurde sie beschlossen, dann wurde sie auf Bundesebene gekippt und auf Landesebene eingeführt. Und jetzt steht wieder eine rechtliche Grundsatzentscheidung an. Bei all dem Hin und Her besteht die Gefahr, dass das eigentliche Anliegen der Hygieneampel aus dem Blickfeld gerät. Denn das Ziel der Hygieneampel ist Verantwortung und Transparenz, die die schwarzen Schafe aussondern dem Kunden und Verbraucher Vertrauen und Sicherheit geben soll.

Transparenz kommt – auch ohne Hygieneampel
Das VIG (Verbraucherinformationsgesetz) verpflichtet die Behörden dazu, Verstöße gegen Grenzwerte und gegen Hygienevorschriften automatisch zu melden.

Positives Signal: Siegel statt Hygiene-Pranger
Zahlreiche aktuelle Lebensmittelskandale haben das Vertrauen der Verbraucher erschüttert. Unternehmen, die ein positives und glaubwürdiges Signal dagegen setzen möchten, können sich ihre vorbildliche Hygiene proaktiv mit dem Tork-Hygiene-Siegel bestätigen lassen.

Die Hygieneampel im Überblick

Die Idee der Hygieneampel: Betriebe werden nach bestimmten hygienischen Kriterien kontrolliert und die Ergebnisse  im Lokal und gegebenenfalls auch im Internet für alle nach einem einfachen Ampel-System sichtbar gemacht.

Was wird kontrolliert?
Zu den wichtigsten Kriterien zählen die Betriebshygiene, der Umgang mit Lebensmitteln und deren Qualität, sowie die dokumentierten Ergebnisse aus den gesetzlich vorgeschriebenen Eigenkontrollen. 

Wie wird bewertet?
Damit nicht „ein schlechter Tag“ das ganze Ergebnis verfälscht, fließen die letzten vier Lebensmittelkontrollen in die Bewertung ein

Was sieht der Kunde?
Die Hygieneampel ist ein dreifarbiges Balkendiagramm, mit einer Skala von Grün über Gelb bis Rot. Der Hygienestatus des Betriebs – und die Tendenz aus den letzten Kontrollen – werden mit einem Pfeil angezeigt. Hier können Sie sich das Balkendiagramm ansehen.

Wann und wie häufig kommen die Kontrolleure?
Je nach Risikoklasse schwankt die Kontrollfrequenz von täglich oder wöchentlich bis hin zu einem fünfjährlichen Turnus. Die Risikoklassen finden Sie hier.